Zur Zurechnung von Erfolgsgrößen auf die daran beteiligten Organisationseinheiten mithilfe ökonometrischer Verfahren am Beispiel des Verteilungsschlüssels der europäischen Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage

Prüfer: Prof. Dr. L. Haegert

Der Strukturwandel, der in der Wirtschaft durch die Globalisierung angeregt wurde, sorgt für eine zunehmende internationale Verflechtung der Unternehmen. Viele Unternehmen sind in mehr als nur einem Mitgliedstaat der EU tätig, sie müssen sich mit 27 unterschiedlichen Steuersystemen und Steuersätzen auseinander-setzen. Folglich haben die Unternehmen hohe Befolgungskosten und müssen vielfach Doppelbesteuerungen hinnehmen. Um dem entgegenzuwirken, gestalten Unternehmen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten entsprechend dem günstigeren Steuersystem. Die Mitgliedstaaten versuchen dieses Verhalten auf zwei Wegen abzuwehren. Zum einen mit verstärktem Steuerwettbewerb, d. h. niedrigen Steuersätzen und zum anderen mit zunehmenden Schutzmaßnahmen gegen die Gewinnverlagerung. Die EU plant eine Alternative, ein gemeinsames Körperschaftsteuersystem. Die Gewinnverteilung erfolgt anhand eines Schlüssels, der hier näher untersucht werden soll.

 

 

 

 

 

 

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